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Freitag, 29. Juli 2016 - 21:40 Uhr

Von Indianern, Cowboys und Kindheitserinnerungen.....

 

……unser Kurzurlaub in Schleswig Holstein (Teil 2)


Für den nächsten Tag war erstmal nur “in-der-Gegend-Rumfahren-und-einfach-Gucken” angesagt. So landeten wir schließlich in Neustadt und bummelten dort bisschen durchs Zentrum und mussten natürlich auch in den ein oder anderen Angelladen. Felix und Florian hatten sich ja schon sehr gefreut in Deutschland vielleicht das ein oder andere Schnäppchen zu machen und so einiges an Angelausrüstung als Souvenir mit nach Hause nehmen zu können.


Später gondelten wir noch etwas in der schönen holsteinischen Schweiz rum, flanierten auch bisschen an einem Ostseestrand, denn Steine suchen und diese ins Meer werfen gehört einfach dazu, und verbrachten dann den Nachmittag schließlich noch zu einer kurzen Erholungspause im Hotel.

 

 Felix wagte sich sogar in die kalte Ostsee.....

 

 ......und wie immer haben sie ihren Spaß am Strand

 

Anschl. brachen wir dann zu unserem zweiten grossen Highlight auf - nach Bad Segeberg zu den Karl-May-Festspielen.

Tja…..und wer hat nicht als Kind gerne die Karl-May-Filme gesehen…..?? 

Ihr dürft es ruhig gestehen……..ich jedenfalls stehe dazu, daß ich immer gebannt vor der Mattscheibe saß, wenn Winnetou und Old Shatterhand gegen die Ganoven kämpften.

 

Bei den Festspielen in Bad Segeberg waren Michi und ich auch schon mal vor so ungefähr einem viertel Jahrhundert…….und damals waren wir schon begeistert. Und wir hatten eigentlich keine Zweifel, daß es unseren Jungs nicht gefallen könnte, kennen sie doch ebenfalls alle Winnetou-Filme  in- und auswendig.


In Segeberg sind wir also nach einem Restaurantbesuch (und einem Wolkenbruch der uns kurzzeitig Kummer bereitete) voller Vorfreude in die Kalkbergarena zur Abendvorstellung (....und da kam die Sonne wieder zum Vorschein).

 

Auch hiervon zeige ich nur ein paar Bilder……..denn ich kann hier ebenso nur sagen  “guckt es Euch live an”,  denn die Stimmung in der Arena muß man einfach selbst erleben.

Also wer mal gerne in Kindheitserinnerungen schwelgen möchte - dem kann ich einen Besuch bei diesen Festspielen nur wärmstens empfehlen.

 

Die Vorstellung (dieses Jahr wurde übrigens  “Der Schatz im Silbersee”  gespielt) war gut inszeniert, spannend und witzig zugleich und viele bekannte Schauspieler übernahmen wieder die Hauptrollen.

Und wir alle Vier waren uns einig, daß wir irgendwann diesen Besuch unbedingt wiederholen müssen. 

 

 die Kalkbergarena

 

 die (natürlich wichtigsten) Hauptdarsteller von der guten Seite....
 

 

 die Hauptdarsteller von der bösen Seite.....


 

 

und gleich zu Beginn etwas Spannung....

 

 

 doch die witzigen Momente durften natürlich nicht fehlen.

 

 Zwischendurch etwas Action....

 

 ein paar bunte Lichteffekte und Knall-Bum-Bäng müssen auch sein....

 

 ....und ohne ordentliche Schlägerei geht sowieso nichts....

 

 ....dann ein bißchen duellieren.....

 

  

 ....um dann ganz dramatisch den Abgang zu machen

 

 .....aber auch die Romantik darf nicht zu kurz kommen.

 

 Und natürlich reiten Winnetou und Old Shatterhand am Ende

wieder zusammen in den Sonnenuntergang hinein....

 

 

 


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Donnerstag, 28. Juli 2016 - 18:00 Uhr

Von kleinen Zügen und Miniaturwelten.....

 

…..unser Kurzurlaub in Schleswig Holstein (Teil 1)


Vor einiger Zeit reisten Pabstens nach Norddeutschland da dem Nachwuchs ja das ein oder andere Highlight versprochen war.


Und da wir uns diesmal kaum auf die herrlichen Landschaften konzentrierten, kann ich Euch diesmal auch nur wenig Landschaft bieten…….denn unsere eigentliche Ziele waren ja die Miniaturwunderwelten in Hamburg sowie Helden und Ganoven in Bad Seeberg.


Am ersten Tag passierte eh nicht viel, wir schipperten mit der Fähre von Kristiansand nach Hirtshals, fuhren die etwas öde Strecke durch Dänemark (in Dänemark ist ja wirklich nix zu sehen links und rechts von der Autobahn) und kamen am späten Nachmittag an unserem Quartier etwas ausserhalb von Plön an. Ein gemütlicher Hof mit schönen grossen Familienzimmern, in idyllischer Lage und einer süssen Miezekatze….

Den ersten Abend drehten wir auch nur eine kurze Runde durch Plön und suchten uns ein schnuckeliges Restaurant um den Hunger zu stillen.


Doch am nächsten Morgen brachen wir dann auf nach Hamburg, ein Parkplatz in Nähe der Speicherstadt war sofort gefunden und so mussten wir nur noch den Eingang zu den Miniaturwunderwelten finden.


Ja und ich könnte Euch nun viele viele Bilder davon zeigen, nur stellt man sich unter Urlaubsbildern ja eigentlich was anderes vor und ich könnte mir vorstellen, daß es dem ein oder anderen zu langweilig erscheinen mag nur Eisenbahnen zu gucken. Daher nur ein paar Eindrücke hiervon…….aber ich kann wirklich nur allen empfehlen - auch denjenigen, die normalerweise kein Interesse für Modelleisenbahnen aufbringen können - selbst mal in diese Ausstellung zu gehen. Es gibt wahnsinnig viel zu sehen, ich gestehe, daß ich eigentlich kaum auf die Eisenbahnen geguckt habe sondern viel mehr auf die unglaublich vielen kleinen Details drumherum. Es ist echt fantastisch was sich die “Erbauer” so alles einfallen lassen und ich glaube man müsste mehrmals in die Ausstellung gehen um all die vielen Details überhaupt wahrzunehmen. Ein Besuch reicht da bei weitem nicht…..

 

Also hier ein paar Bilder……..und von den weiteren Erlebnissen erzähle ich demnächst hier in diesem Blog.

 

in der Speicherstadt Hamburg

 

 

in den Miniaturwunderwelten..... 

 

 

 

 

 

 

und man findet so viele nette kleine Details wie:  den sturen Esel......

 

....der davonschlitternde Wohnwagen

 

....den Spanner, der die Nackedeis beobachtet

 

.....die Osterhasenschule 

 

.....ein Wikingerlager

 

.....oder die Wildsau auf der Jagd


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Samstag, 16. Juli 2016 - 22:40 Uhr

Ganz schön nass.....

 

.......ist so eine Raftingtour ja schon.

 


So ganz spontan - und weil gerade mal mehr Sonne als Wolken angesagt wurde - hatte Mamsen die Idee mit ihren Männern in den Fluten der Otra abzutauchen.


So starteten wir gestern zum Raftingcenter.

Dort wurde man nach kurzer Einweisung erstmal chic eingekleidet und zwar durfte man sich in figurbetonte Neoprenanzüge quälen - und ich meine wirklich quälen. Ich wusste gar nicht wie ich in das Ding reinkommen sollte und dachte ja erst es würde tatsächlich an meiner Figur liegen, als ich aber sah wie locker bei all den anderen die Hosen saßen wurde mir klar, daß man mir sicherlich nur eine zu kleine Hose gegeben hatte……sag ich jetzt einfach mal so. Nur gut, daß kein Spiegel in der Nähe war, denn ich sah sicherlich aus wie eine zu heiß gekochte Weißwurst kurz vorm Platzen.

Weiterhin wurden wir noch mit einer Windjacke, einem Helm und einer Schwimmweste ausgestattet und schon ging’s los und ein Kleinbus kutschierte alle Teilnehmer zum Ausgangspunkt.


Hier gab’s weitere Einweisungen und dann schleppten wir auch schon unser Gummiboot ins Wasser und suchten uns den besten Platz auf dem Sonnendeck….grins.

 

Ja und dann begann eigentlich alles ganz friedlich……..weit und breit war keine Stromschnelle zu sehen……die Boote dümpelten so rum…….und unser Guide -ein kleiner lustiger Inder- begann uns die verschiedenen Paddelmanöver zu erklären.

 


Er meinte wohl auch, daß ein paar Lockerungs- oder Aufwärmübungen von Nutzen seien und ließ jeden von uns auf dem Bootsrand balanzieren, solange bis derjenige ins Wasser fiel.

Und der kleine Inder hatte seinen Spaß dabei…….fiel einer nicht schnell genug über Bord……..so begann er plötzlich wie ein ausgeflippter Jumpingball im Boot rumzuhopsen damit es auch ja ordentlich wackelte und der nächste Teilnehmer im Wasser landete.

Zugleich konnten wir so auch üben, wie man seine Mitmatrosen wieder an Deck zu hieven hatte.


Dazwischen gab es immer wieder Paddelübungen und wenn der kleine Inder meinte wir seien noch nicht nass genug, dann hat er uns plötzlich wieder mit seiner mega Spritzpistole attackiert.


Nun ja, irgendwann wurde es dann mal ernst. Alle anderen Guides hatten mittlerweile ebenso ihre Matrosen gedrillt und der Sicherheitstrupp (bestehend aus 3 Kajakpaddlern) fuhr los um die Lage zu checken.


Wir hinterher…..

So ging es nun endlich mal etwas vorwärts und wir konnten beim Paddeln sogar die schöne Flusslandschaft bewundern.

 

ganz vorne Michi und Flori (mit blauem Helm),

 Felix sitzt hinter Flori und Mamsen hat sich am Heck hinter einem deutschen Touristen versteckt ;-)



Dann kamen sie plötzlich - die Stromschnellen.

Unser Boot durfte sich immer als erstes in die Fluten stürzen und wir alle hatten unseren Spaß dabei. Ordentlich nass zwar aber mit einem Grinsen im Gesicht !

 

Michi und Flori bekamen das meiste Wasser ab.... 

 

 

von Michi, Flori und Felix keine Spur mehr.....

 


Nach einer Weile wurden die Stromschnellen auch etwas heftiger…….aber nasser als nass ging ja eh nicht mehr……also rein in die Fluten und durch.

Bei einem der anderen Boote fielen sogar mal drei oder vier Leute raus - doch die Guides hatten alles voll im Griff - nichts war passiert, man zog die Leute wieder an Bord und weiter ging’s.

Zwischendurch mussten die etwas kleineren Kids mal aussteigen und ein Stückchen zu Fuß gehen, um dann hinter den gefährlicheren Stellen wieder zuzusteigen.


Kurz vor Ende der Tour kam dann der 2-Meter-Hopp !  Zumindest für unser Boot.

Warum auch immer……die anderen Boote duften zuerst über die Stromschnellen flutschen…..allerdings ging’s bei denen schön brav an der Seite entlang wo es wohl nicht so heftig war.

Nur unser kleiner Inder hatte andere Pläne. Er fragte noch kurz nach ob wir für einen 2-Meter-Hopp bereit wären…..unwissend und mit dem Gedanken ”was sind schon 2 Meter” nickten wir einfach mal.

 

 

 


Also los ging’s…….fleissig drauflosgepaddelt…….in Deckung gegangen…….an der Leine festgehalten…….die Luft angehalten…….und weg waren wir !

 

 


Zumindest sah es auf dem Foto so aus…….Boot weg……Leute weg……bis auf den Kopf des kleinen Inders.....

 

Doch nein…….wie im guten alten ”Jack-Sparrow-Film” tauchte das Boot ganz plötzlich aus den Fluten wieder auf.

Und wir hatten immer noch ein Grinsen im Gesicht !

 

Aber irgendwann hat der schönste Spaß trotzdem sein Ende und wir mussten zur Endstation paddeln.

 

 

 

 


Eines war jedenfalls sicher - der Ausflug hatte sich gelohnt. Darüber waren wir uns alle einig !

 


So, und ihr fragt Euch vermutlich was den aus den vorherigen Urlaubsaktivitäten geworden ist….Pabstens waren doch mal in Norddeutschland unterwegs….oder….?

 

Davon erzähle ich Euch schon noch…….nur hat mich der Urlaubsmodus voll im Griff und ich kann mich kaum zu etwas aufraffen.


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