Blogarchiv

Dienstag, 12. November 2013 - 08:30 Uhr

Herbstliches......

 

 

Endlich mal wieder ein paar Zeilen die nicht nur von Island handeln (jipiiiiii, ich wurde doch noch fertig bevor ich mir Gedanken über Zimtsterne und Entenbraten machen muß) sondern vom aufregenden Leben der Familie Pabst.  Ha, kann mir genau denken was Euch gerade durch den Kopf geht - nämlich, daß dies auch nicht gerade besser und interessanter ist.......aber da müsst ihr durch.

 

Wirklich Aufregendes ist natürlich auch nicht passiert (wie auch.....hier sagen sich ja nur Luchs und Elch Gute Nacht) und falls sich der ein oder andere bereits fragt ob denn bei Pabstens schon Schnee liegt so muß ich Euch enttäuschen, es herrscht noch so richtig Herbststimmung. Immerhin hat das ein oder andere Stürmchen die letzten Blätter von den Bäumen gepustet und hin und wieder erreicht das Thermometer morgens auch schon mal die Nullgradmarke, so daß alles in wunderschönem glitzernden Reif verpackt ist. Doch wie gesagt, dies geschieht noch nicht so oft, zwischendrin steigen die Temperaturen wieder. Auch die Regenphasen nehmen nicht gerade überhand, so kann man sich also auch nicht besonders über das Wetter beschweren.

 

Und wenn wir mal einen weniger schönen Herbsttag haben, so finden meine Männer glücklicherweise trotzdem immer eine Beschäftigung. Zu meiner großen Freude wurde nun schon mal das ein oder andere Brettspiel aus der Versenkung geholt (Mamsen im Zockerfeeling !), Felix hat sich auch noch vorgenommen wieder eine Mütze zu stricken (die Frage ist nur, ob er die auch fertigstellt oder mittendrin die Lust verliert) und ausserdem wird oft ja auch im Keller was "produziert".

Da der Keller nun ja so überhaupt nicht in meinen Bereich gehört und ich mich da unten nur äusserst selten blicken lasse, bekomme ich nicht immer so mit was für Schabernack dort getrieben wird. Doch plötzlich kommen dann wieder schöne, sebstgebastelte Objekte zum Vorschein - siehe Bilder.

 

Felix hat ein neues Vögelhäuschen gebastelt.....(also das Linke von den Beiden) 

 

auch Michi war wieder produktiv und hat Reste verwertet - ein neuer Nistkasten 

 

leuchtendes Morgenrot...... 

  

.....taucht die frostige Stimmung in zartes Rosa

  

 auf alle Fälle ist nun, ohne Blätter, der Blick wieder frei auf den Teich

 

 

Ende Oktober hatte Mamsen mal eine eher schlechte Woche.......war eh schon in etwas gedrückter Stimmung......da kam auch noch der Bescheid, daß ich den Kindergarten hier in Eydehavn verlassen muß und in eines der anderen Häuser versetzt werde (Nein, keine Strafversetzung......nur Sparmaßnahmen).

Da die Kommune mal wieder am Geldhahn gedreht hat und ab 1. Januar wohl einige Zuschüsse gestrichen sind, somit keine weiteren Kinder aufgenommen werden können, muß also mal wieder gespart werden. Und um keinen der Angestellten die Kündigung unter die Nase halten zu müssen habe die Damen der Chefetagen versucht eine Lösung zu finden und das Personal (welches nun plötzlich zuviel war) auf die anderen Häuser verteilt. Und ich müsste nun ab 1. Januar in unserem Kindergarten auf der Insel Hisøy arbeiten - was für mich aber nicht gerade günstig ist.  Sage nur "Busverbindungen" !

Ich komme zwar halbstündlich in die Stadt (genial) aber von da weiter auf die Insel siehts nicht mehr so optimal aus und bevor ich nun jedesmal gute 3 Stunden Zeit verplempere nur um in die Arbeit bzw. wieder zurück zu kommen.......habe ich nun gekündigt.

 

Ich sag's Euch Leute, es ist mir sowas von schwer gefallen ! Nicht jetzt wegen dem, daß ich arbeitslos werde und was Neues suchen muß, sondern wegen der Leute. Als mir meine Chefin Ende Oktober so ganz plötzlich und unerwartet von dieser Sache erzählte war ich regelrecht schockiert. Ich (und auch sonst keiner) hatte mit so etwas gerechnet. Und mir wurde so richtig bewusst wie sehr ich an diesem Arbeitsplatz bzw. an den Menschen dort hänge.  

 

Auf alle Fälle hatte ich dann einige unruhige Tage, war nur noch am Grübeln was ich machen sollte. Habe die Bus- und Fährverbindungen mehrmals gecheckt, sogar kurz überlegt ob ich mir ein Auto kaufen soll und mich sicherlich in wenigen Tagen mindestens tausend Mal umentschieden (mit tatkräftiger Unterstützung von viel zu viel Kaffee......nur gut, daß ich nicht mehr rauche....)

 

Nun gut, letztendlich wurde es die Kündigung. Aber immerhin - meine Chefin (die wohl auch ein schlechtes Gewissen hat weil sich  mich so holterdiepolter vor vollendete Tatsachen stellen musste) kam mir mit der ein oder anderen Unterstützung entgegen. So bekomme ich nun die Kündigung vom Kindergarten anstelle daß ich kündige (damit ich das Arbeitslosengeld gleich von Anfang an kassieren kann), dann hat sie mir angeboten bei meiner Bewerbung ein paar geniale Sätze einzubauen mit denen man gut Eindruck schinden kann und ausserdem auch Tipps gegeben bei welchen Kindergärten ich mich bewerben könnte (grins.....man könnte fast meinen, sie will mich unbedingt loswerden, oder ?).

 

Auf alle Fälle werde ich die Zeit bis Jahresende nun umso mehr genießen da ich weiß, daß dann Schluß ist. Und den Kopf zerbreche ich mir ehrlich gesagt auch nicht mehr so sehr, laß die Sache mal ganz gemütlich angehen und denke mir nur, irgendwann und irgendwo wird sich schon was ergeben und bis dahin mach ich einfach mal verlängerten Urlaub und liege dem Staat ein bißchen auf der Tasche. Tolle Einstellung werdet ihr nun denken.....hab ich Recht ??

 

 

So meine Lieben, nun hab ich Euch von meinem Herbstblues berichtet.....wobei ich betonen möchte, daß dieser wieder vorüber ist. Auch wenn ich eine kurze Weile am Boden zerstört war, so kann ich mittlerweile doch den Herbst wieder genießen - denn eigentlich finde ich diese Jahreszeit immer wieder wunderschön ! 


2037 Views

1 Kommentar

Dienstag, 5. November 2013 - 12:15 Uhr

Damals in Island.......11. und letzter Teil

 

10.07.  -  Der Anfang vom Endspurt.......

 

Und der letzte Tag begann auch ziemlich grau, die schöne Aussicht ins Nichts bzw. ins einsame Tal zeigte sich nur wolkenverhangen und so fiel der Abschied von dieser überaus gemütlichen Hütte nicht ganz so schwer. Diesmal hatten wir eine längere Fahrt vor uns, denn wir wollten heute noch bis zum Flughafen um dort die letzte Nacht vor dem Rückflug zu verbringen. Wäre das Wetter besser gewesen hätten wir in Flughafennähe noch die Möglichkeit gehabt zum Angeln (ein dorthin ausgewanderter Deutscher bietet Angeltouren an) jedoch wurde es immer feuchter je näher wir uns Reykjavik näherten. So zielten wir kurzentschlossen die Hauptstadt an und beschlossen bei dem Wetter lieber das Zentrum noch zu besichtigen.  Nach tagelangem “Nichts” mal wieder Stadtluft schnuppern……..

 

Und an dieser Stelle kann ich gleich noch von einem Pluspunkt Islands erzählen - nämlich gratis Parkplätze mitten in der Hauptstadt ! Direkt neben der Hallgrimskirkja (eines der Wahrzeichen Reykjaviks) befinden sich jede Menge Parkplätze die kostenlos sind, und ins Zentrum sind’s nur wenige Gehminuten. Also mal ehrlich......würde es in der deutschen oder gar norwegischen Hauptstadt sowas geben ? Eher wohl nicht.

 

Pabstens sind also eine Weile im Zentrum rumgeschlendert und erst als der Regen stärker wurde kehrte man mal wieder (ein letztes Mal) in ein Kaffi ein. Später ging’s dann weiter nach Keflavik (dort liegt der internationale Flughafen), allerdings konnte Mamsen in der Ferne ein paar Sonnenstrahlen entdecken und so überredete sie ihren weltbesten Reisechaffeur zu einem kleinen Umweg. Man könnte ja als kleinen Abschluß noch die Thermalquellen von Krysuvik erkunden.......

Diese liegen nicht allzuweit vom Flughafen entfernt und so lotste ich Micha mal wieder in die isländische Pampa, Schotterwege pur.....

Das dumme war nur, die Sonnenstrahlen, die aussahen als würden sie sich genau über diesem Gebiet befinden, waren plötzlich auf ganz mysteriöse Weise verschwunden und der isländische Himmel öffnete wieder seine Pforten.

Trotzdem.....nun hatten wir uns schon auf diesen Umweg gemacht......wollte ich mir wenigstens im Schnelldurchlauf dieses Gebiet ansehen. Und es hat sich sehr gelohnt auch wenn meine Kamera fast genauso durchnässt war ich selbst.

 

Die Jungs konnten dieser Besichtigung sehr leicht wiederstehen und blieben im Auto, aber mein Michl leistete mir im Regen Gesellschaft und so erkundeten wir kurz die Gegend.

Es dampfte und blubberte nicht zu wenig, roch sehr nach faulen Eiern - also nach Schwefel, aber die Farben liessen einem Regen und Gestank vergessen. Die Farben waren einfach unglaublich ! War also mehr als froh, dass wir dennoch hingefahren sind.

 

Anschl. ging’s in sehr dicker Nebelsuppe weiter nach Keflavik und wir kamen auf die Idee gleich mal den Suzuki vollzutanken, so hätte man am nächsten Tag vor Rückgabe des Autos weniger Stress. Dann im Hotel eingecheckt und später sind wir in ein kleines gemütliches Restaurant und haben nochmals sehr lecker gegessen.

 

 

 ein letztes mal durch Island's wunderbare Landschaft.....

 

 Wal-Skelett (eines von Reykjaviks Wahrzeichen)

 

 Hallgrims-Kirkja  (auch ein Wahrzeichen) 

 

 Shopping-Meile von Reykjavik (natürlich nicht vergleichbar mit Maximiliansstrasse oder Kudamm)

 

 dafür kann man hier Eisbären streicheln...... 

 

 das farbenfrohe Thermalgebiet Krysuvik

 

 

 

  

 

 

11.07.  -  Nun mussten wir nur noch das Auto abgeben und auf den Rückflug warten. Diesmal hatte ich auf dem Flug auch eine Wlan-Verbindung und so konnte ich mir den Rückflug mit dem Schreiben von Emails vertreiben.  In Oslo gelandet, holten wir unser Auto und fuhren - mit ganz vielen schönen Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck - nach Hause.

 

 


Résumé: 

Also.......landschaftlich ist Island ein Traum und es gäbe noch sooo viel mehr zu Erkunden, man bräuchte einfach nur mehr Zeit.  Und ich würde mir sehr wünschen, daß sich irgendwann wieder eine Gelegenheit hierzu ergibt ! Auch im Winter müsste Island ein Traum sein.....

 

Wettertechnisch gesehen hatten wir im Großen und Ganzen Glück......ich hätte eigentlich mit  mehr Regen gerechnet. Aber so kann man sich täuschen, man darf bei Island nicht nur an das berüchtigte “Island-Tief” denken.

 

Ansonsten........für uns aus Norwegen kommend ist es billiger dort Urlaub zu machen als in Norge selbst und von diversen kleinen (eher unwichtigen) Pluspunkten habe ich ja schon erzählt, wie z.B. daß fast alle grösseren Sehenswürdigkeiten tatsächlich kostenlos sind, daß es in der Hauptstadt gratis Parkplätze gibt, man gratis Autowaschen kann, so manch eine Toilette in der Pampa beheizt ist…….

 

Reisende aus Deutschland finden sicherlich trotzdem, daß Island ein teures Urlaubsland ist, aber die Landschaft ist es wert !  Selbst wenn man oft einfach nur im "Nichts" steht.......auch das kann wunderschön sein !

 

Was evtl. etwas gewöhnungsbedürftig ist.......der Schwefelgeruch im Leitungswasser. Beim Duschen, beim Zähneputzen, Geschirrwaschen.....immer hat man diesen Geruch. Allerdings auch nicht überall gleich stark. Es war wirklich von Unterkunft zu Unterkunft verschieden, bei den einen stärker, bei anderen fast gar nichts. Und man kann es auch problemlos trinken. 


2785 Views

2 Kommentare

Sonntag, 3. November 2013 - 18:20 Uhr

Damals in Island.......Teil 10

 

09.07.  -  Die Sonne strahlte mit Mamsen um die Wette !

Und Mamsen strahlte, weil wir an diesem Tag das zweite Wunschziel ansteuern würden. Die Gletscherlagune Jökulsarlon. Hatt ich eigentlich schon erwähnt, daß ich nur wegen der nach Island wollte ? Nein, ist natürlich Quatsch..…..wollte die anderen Plätze natürlich schon auch sehen.......diese Lagune war eben nur -zusammen mit Landmannalaugar- eins der Favoriten.

Also auf jeden Fall ging’s früh los, denn wir hatten zwei Stunden Fahrt vor uns. Wieder fuhr man eine gefühlte Ewigkeit die Südküste entlang und man sah entweder endlose Sanderebenen oder erahnte in weiter Ferne schon den enormen Gletscher Vatnajökull (übrigens Europa’s grösster Gletscher). Immer wieder lugten zwischen Bergmassiven die Gletscherzungen hervor während man auf der anderen Strassenseite nur “Nichts” sah.

Euch ist sicherlich schon aufgefallen, daß seit der Islandreise das Wort “Nichts” eines meiner Lieblingswörter geworden ist…….warum wohl nur…..?

  

 Sanderebenen an Islands Südküste......oder im "Nichts"

 

 Ab und zu sieht man wunderschöne Gletscherzungen

 

 

Nun gut......schliesslich kamen wir an der Gletscherlagune Jökulsarlon an…..und standen wieder mal im Nebel !

Was aber gar nicht schlimm war, im Gegenteil, es tauchte die Eisberge in mystisches Licht ! Teilweise konnte man nur erahnen wo und wieviel Eisberge da im Nebel überhaupt rumdümpelten und wenn man sich die Busladung Touristen wegdachte (die da gerade ihr Unwesen trieb)......so herrschte auch eine ganz tolle Stimmung....…!

Doch was nun erstmal wichtig war - genau - eine Brotzeit für hungrige Nachwuchswikinger......ich vermute ihr habt’s schon erahnt. Also zuerst das Kaffi angesteuert, dabei die Reissfähigkeit von Mama’s Geduldfäden getestet.......was nicht gut aussah bei den vielen Touristen die komischerweise immer zur gleichen Zeit anstehen müssen wie ich......dann schnell den Kaffee geschlürft und sich über zwei zickige Jungpäbste geärgert die sich aufregten weil der isländische Waffelbäcker es wagte Pflaumenmus auf die Waffeln zu verteilen. Bis ich dann die Nase voll hatte, meine Kamera nahm und mich schnellstens aus der Krisenzone entfernte. An der Lagune war’s da schon wesentlich friedlicher….

Und da ja mittlerweile die Busladung im Kaffi saß hatte ich nun meine Ruhe, und es war herrlich sag ich Euch ! Diese gigantischen Eisberge, die da ganz langsam in der Lagune umhertrieben, durch den Nebel waren auch die Geräusche gedämpft, und ich war glücklich !   Endlich stand ich vor richtigen Eisbergen ! Dies war ja schon ein langersehnter Wunsch.

 
Natürlich hielt diese Ruhe nicht sooo lange an wie man es gern gehabt hätte, die beiden Waffelverweigerer kamen bald wieder angestapft und so zogen wie alle gemeinsam los und wanderten ein Stück an der Lagune entlang.

Plötzlich kam auch ein Amphibienfahrzeug aus der Lagune gefahren, welches in regelmässigen Abständen mit Sightseeing-Touristen seine Runden dreht.

Auch fahren immer wieder kleine Schlauchboote aus Sicherheitsgründen die Lagune ab - um die umhertreibenden Eisberge zu beobachten und evtl. Gefahren rechtzeitig zu melden.

Doch ansonsten…….herrschte eine tolle Atmosphäre, höchstens das Klickern meines Auslösers war zu hören oder das Gekreische der vielen Seevögel.

 

Irgendwann jedoch schaffte es die Sonne sich durch die Nebelschwaden zu kämpfen und so nach und nach kam mehr von der Umgebung zum Vorschein. Plötzlich erkannte man die Ausmasse der Gletscherlagune und auch die Bergmassive dahinter wurden sichtbar. Und soll ich Euch was sagen ?  Bei strahlender Sonne fehlte die Stimmung !  Sicherlich war es schön, auch das Drumherum zu sehen, aber im Nebel gefiel mir die Lagune weitaus besser. In der leuchtenden Sonne wirkte alles nur ziemlich grell.

Trotzdem ist dies aber mein Lieblingsplatz auf Island geworden !

Wir wanderten dann immer mehr Richtung Küste, denn das Wasser der Lagune fließt durch ein kurzes Flüsschen ins Meer. Somit treiben auch die Eisberge irgendwann zum Meer und viele liegen dort sehr fotogen an den schwarzen Sandstränden rum. Daher herrscht auch dort ein großer Andrang an Fotografen. Es ist aber auch ein toller Anblick wenn man im schwarzen Sand gestrandete Eisklumpen sieht......

Übrigens, tummeln sich hier in der Lagune auch gerne Robben und wir hatten wieder Glück und sahen eine umherschwimmen.

 

 

Irgendwann mussten wir uns aber doch von diesem traumhaften Platz trennen und den Rückweg antreten. Und da wir mehr Zeit als geplant am Jökulsarlon verbracht hatten, liessen wir somit den Wasserfall Svartifoss (der sicherlich auch sehenswert wäre) auf der Rückfahrt rechts liegen und fuhren lieber direkt zurück zur Hütte. Alle waren müde nach einem so fantastischen Erlebnis.

 

Und - Mamsen muß unbedingt irgendwann nochmal an diese Gletscherlagune !  Ich hätte mich dort tagelang aufhalten können…….und es wäre mir nicht langweilig geworden !

 

Am Abend haben wir nur noch Würstl gegrillt, nochmals die Islandpferde der Vermieter besucht, mit den Vermietern ein Schwätzchen gehalten und auch gleich mal die Rechnung bezahlt, denn am nächsten Morgen hieß es wieder Koffer packen und weiterreisen.


Fortsetzung folgt…........und Achtung: Warm anziehen......nun kommen jede Menge Eisberge !

 

 .....erstmal lag alles noch im Nebel 

 

 

  

  

 viele Touris lassen sich mit den Amphibienbooten rumkutschieren....

 

  

 

  

 

  

 auch das kleine Kaffi (Café) lag im Nebel

 

 langsam aber sicher kam immer mehr die Sonne durch.....

 

 ....und so konnte man auch die Gletscher hinter der Lagune sehen

 

  

 die Eisberge treiben ins Meer wo sie aber teilweise noch dekorativ am Strand rumliegen

 

  

 auch am Strand dauerte es bis die Sonne endlich alles zum Glitzern brachte....

 

 

 

 ohne Worte.....

 

  


2044 Views

0 Kommentare

Samstag, 2. November 2013 - 13:35 Uhr

Damals in Island.......Teil 9

 

08.07.  -  Die Sonne hielt sich an diesem Morgen noch etwas versteckt und so konnte sich auch keiner so recht aufraffen um was zu Unternehmen. Felix und Florian tobten lieber mit dem Hund des Hüttenbesitzers durch die Gegend und den Wald.

Ja, Ihr habt richtig gelesen....WALD !  Auch wenn es auf Island so gut wie keine Wälder gibt, an manchen Stellen wurde doch mal das ein oder andere Bäumchen angepflanzt und mit der Zeit und den Jahren könnte ja sogar noch ein richtiger Wald entstehen. Die Giljalandfarm jedenfalls, ist von einem kleinen Wäldchen umgeben....
(übrigens, das mit den fehlenden Bäumen auf Island ist nichts für schwache Blasen.....grins ! Wisst ihr wie oft Mamsen im Laufe des Tages mal irgendwo "verschwinden" muss ? Und wenn dann gerade kein richtiges Herzhäuschen zur Verfügung ist und man mal wieder in die Natur ausweicht......dann wäre so ein Baum als Deckung ganz schön praktisch !  Leider ist es nur sehr schwer auf Island eine Location für solche Bedürnisse zu finden - da ja so gut wie kein Baum vorhanden....) So jetzt hab ich wieder mal aus meinem intimsten Nähkästchen erzählt.....


Erst gegen Mittag brachen wir dann auf um die Fjadrargljufur-Schlucht zu besuchen, ein 2 km langer Canyon in der Nähe des Ortes Kirkjubæjarklaustur (ja ich konnte diesen Namen auch erst nach vielen Übungen aussprechen) an der Südküste.

Auch hier bestand die Möglichkeit einen Wanderweg seitlich der Schlucht entlangzulaufen und so konnte man die Felsformationen auch von oben bewundern, wobei Felix und Florian natürlich mehr Spaß hatten unten direkt am Wasser zu spielen.

Mittlerweile lachte übrigens auch wieder die Sonne.


Anschl. ging es in den Ort Kirkjubæjarklaustur hinein, denn Pabstens brauchen ja in regelmässigen Abständen ein Kaffi. Und auch hier war schnell was Gemütliches gefunden. Und während wir wieder mal mit lecker Schokoladenkuchen die Figur verwöhnten, überlegten wir was man denn noch so Anstellen könnte.

 

 die  Fjadrargljufur-Schlucht

 

 

 

 Blick von der Schlucht in Richtung Küste - bzw. auf die riesigen Lavafelder (diese entstanden übrigens 1783)

 

 

Die Idee, nochmal zurück an den Strand bei Vik zu fahren (zu den Felsnadeln von Reynisdrangar), gefiel allen sehr gut, da wir uns ja am Vortag nicht allzu lange dort aufhielten.

 

Je näher wir nach Vik kamen, umso nebliger wurde es. Was aber der Schönheit keinen Abbruch tat, denn aufgrund der Nebelschwaden und den ab und an durchblinzelnden Sonnenstrahlen, entstand teilweise eine tolle Stimmung.

Auch am Strand selbst hing alles noch wolkenverhangen, aber trotzdem hatten wir alle unseren Spaß. Fragt nicht, wieviel Wellen wieder auf der Speicherkarte gelandet sind. Diesmal herrschte auch mehr Wind und umso höher waren die Wellen natürlich und die heranrollende Gischt. Was so manchem Fotografen und übermutigen Touristen nasse Füsse bescherte. Denn vor lauter “durch die Linse gucken“ sahen sie nicht wann die Wellen anrollten. Ich selbst kam glücklicherweise trockenen Fusses davon....

Und so nach und nach wagte sich der ein oder andere Sonnenstrahl durch die Nebeldecke hindurch und es entstand eine ganz zauberhafte Stimmung.

So ging wieder ein wunderbarer Urlaubstag dem Ende entgegen.

 

Fortsetzung folgt.....

 

 Blick auf die Felsnadeln von Reynisdrangar

  

 diesmal waren die Wellen etwas höher...

 

 

 

 an den Basaltsäulen

 

 mit der Zeit wurde es etwas lichter....

  

 .....und der Blick rüber zum Kap Dyrholaey wirkte fast magisch....

 

  

 schliesslich kam die Sonne immer mehr durch....

  

 ein Stopp bei den Islandpferden muss auch mal sein....man kann ja nicht nur einfach daran vorbeifahren.... 

 


2489 Views

1 Kommentar