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Samstag, 12. Juli 2014 - 20:40 Uhr

Und noch bißchen mehr zu Göteborg.....

 

Der erste Morgen (24. Juni) in Göteborg begann noch etwas bewölkt, Sonnenschein war aber für später gemeldet und so überlegten wir bei einem ausgiebigen Frühstück ob wir die Stadt besichtigen sollten oder doch lieber die Gegend drumherum erkunden. Die Stadt gewann.

Da die Anlegestelle der Snabben-Boote (die in regelmässigen Abständen den Fluss rauf und runter schippern) quasi fast direkt vor dem Hotel liegt, nutzten wir dies natürlich und ließen das Auto heute stehen.


Im Zentrum angekommen spazierten wir drauf los und erkundeten eine Ecke nach der anderen, nicht ohne hier und da mal einen Blick reinzuwerfen, die Schaufenster zu bewundern und das Treiben auf den bunte Strassen zu beobachten.


Von der Auswahl an Cafè’s die einem hier “zugemutet” wird habe ich ja schon erzählt, aber auch jeder Shoppingliebhaber kann hier auf seine Kosten kommen. Geschäfte und schnuckelige Boutiquen ohne Ende…..


Mein Favoritt - die Schokoladenfabrik !  Dies war zwar wirklich nur ein klitzekleiner Laden……aber mit einer köstlichen Auswahl !  Ähnlich wie die Schokoladenfabrik in Arendal, wo man zugucken kann, wie die Schokoladenstückchen hergestellt werden.  Daß Mamsen hier dem Shoppingwahn verfiel dürfte ja allen klar sein….(aber ich hab mich wirklich zurückgehalten und nur ein kleines Sortiment Trüffelpralinchen zum Probieren mitgenommen).


Doch nicht nur Schokolade erfreute unsere Gemüter…..sondern auch richtig schöne leckere - und vor allem deutsche - Wurstwaren !  

In der sogenannten Saluhallen - eine sehr schöne Halle in der sich bereits seit 1889 die Markthalle befindet - kann man viele kleine Geschäfte und Restaurants entdecken.

Und ich sags Euch, solch herrliche Wursttheken haben wir auch schon seit “deutschen” Zeiten nicht mehr zu sehen bekommen !   Ich glaub bei Michi und Flori lief grad so das Wasser im Mund zusammen…..

Selbstverständlich mussten wir auch hier ein paar Sachen mitgehen lassen - denn wann hat man sonst schon Gelegenheit mal wieder herzhaft in eine Landjäger oder Cabanossi zu beißen, Teewurst oder Leberkäs zu genießen und sogar Original Thüringer Rostbratwürste gab’s zu kaufen. Wobei nach der ersten Verkostung bereits klar war - so “original” sind die dann doch nicht. Aber gut trotzdem und auf alle Fälle mal eine Abwechslung zu den norwegischen Würstchen…..


Fisch gibt es in Göteborg übrigens natürlich auch - aber nicht in dieser Markthalle sondern in der sogenannten Feskekörka (Fischkirche).

Ebenso ein sehr schönes altes Gebäude in dem seit 1874 der Fisch verkauft wird. Und der Name kommt daher, weil der gothische Baustil nun mal an Kirchen erinnert….


Nach so vielem Rumschlendern und Erkunden brauchen dann die Füsse doch auch mal eine Pause und so haben wir uns kurzfristig noch zu einer Bootstour rund um das Zentrum entschlossen.  Hierzu werde ich aber extra berichten…..


Und ausserdem musste man ja auch an das leibliche Wohl meiner Männer denken (Flori fragt sowieso im Stundentakt wann es wieder Essen gibt) und daher  kehrten wir im Laufe des Tages in eine Pizzeria ein. Denn immer nur Kuchen und Teilchen in den gemütlichen Cafè’s zu naschen, macht auf Dauer auch nicht glücklich.


Auf alle Fälle war es ein sehr schöner Tag in der Innenstadt, wir haben viel gesehen und nicht nur alte schöne Gebäude sondern auch festgestellt, daß Göteborg ebenso einige “grüne” Seiten zu bieten hat. Es gibt z.B. herrliche Parks entlang des Kanals wo dann auch entsprechend viel Schweden sich nach der Arbeit zum Chillen treffen.


Nachdem unsere Beine doch irgendwann nicht mehr so fit wirkten wie noch am Morgen, tuckerten wir mit der nächsten Snabben-Fähre zurück zum Hotel und ließen den Abend ganz ruhig bei einem Bummel rund um das Hotelgelände ausklingen.

 

 Blick auf den Kanal der das Zentrum umläuft

 

 viele Köstlichkeiten in der Markthalle

 

 Markthalle 

 Flori's Miene wenn er nicht sofort eine Wurst bekommt.....

 

Feskekörka - der Fischmarkt

 

Schokoladenfabrik !!

 

 
               Flori und der schwebende Goldmann

 

 selbst in den engsten Hinterhöfen findet man Cafè's

 

 und immer wieder schnuckelige Boutiquen

 

 Parkanlagen entlang des Kanals

  


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